Jan Tutaj (Polen)

2012 Thema: "Reflexionen"

Der pol­ni­sche Künst­ler Jan Tutaj  nahm das Thema „Re­fle­xio­nen“ des 13. Sym­po­si­ums wört­lich und ge­stal­te­te eine Me­tall­s­te­le mit dop­pelt re­flek­tie­ren­der Wir­kung. Der Me­tall­kör­per auf einem stump­fen So­ckel im In­ne­ren be­steht aus glän­zen­dem, nicht ros­ten­dem Edel­stahl und wirft die Son­nen­strah­len zu­rück in die Um­ge­bung. Der ihn um­ge­ben­de grö­ße­re Git­ter­ku­bus aus zu­sam­men­ge­schwei­ß­ten, mit Durch­brü­chen kom­po­nier­ten Schrot­tei­len, be­wusst mit Rost über­zo­gen, bricht diese Spie­ge­lung. Gleich­zei­tig wirft er auf den in­ne­ren Kern seine rhyth­misch frei­en Schat­ten, die sich je nach Son­nen­ein­strah­lung ver­än­dern, immer neue For­men bil­dend.  So ent­steht ein rei­ches Spiel von Licht, Schat­ten, von äu­ße­ren und in­ne­ren Re­fle­xio­nen. Es lohnt sich also einen Blick durch das ros­ti­ge Außen zu wer­fen, um im In­ne­ren glän­zen­den Edel­stahl zu er­bli­cken. Leicht lässt sich das auf das mensch­lich Mit­ein­an­der über­tra­gen.

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